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Demo für linke Freiräume am Samstag den 31.01.09 in Köln

Schnapsfabrik plus Z – Wir wollen die Schnapsfabrik und noch mehr!

Ende des Jahres stand das Bauaufsichtssamt vor der Tür: Das Betreten der Schnapsfabrik sei ab sofort aufgrund von brandschutzrechtlichen Bestimmungen untersagt.
Die Schnapsfabrik war im letzten Jahr ein wichtiger Raum für kulturelle und politische Aktivitäten in Köln. Von dort aus wurde unter anderem das Convergence Center bei den Protesten gegen den Anti-Islam-Kongress organisiert.
Mit der Schließung dieser Räume verliert Köln einen der wenigen selbstverwalteten Orte für Kultur und Politik. Und nicht nur die Schnapsfabrik, sondern auch andere Veranstaltungsorte werden mit hohen Auflagen genervt oder in ihrer Existenz bedroht.

So nicht!

Die Menschen in Köln brauchen nicht weniger, sondern mehr solcher Orte und insbesondere einen Ort, wo auch größere politische Veranstaltungen und unkommerzielle Parties und Konzerte möglich sind. Mit der „Reclaim the Streets“-Party am internationalen Freiraumaktionstag im April 2008 wurde klar, wie groß der Wunsch nach Freiräumen auch in Köln ist. Damals legten 1000 Menschen den Verkehr auf den Ringen für viele Stunden lahm und eigneten sich den öffentlichen Raum für eine ausgelassene Party an.

Schafft ein, zwei, viele Schnapsfabriken!

Die Demo am 31.01.09 soll der Auftakt für die neue Freiraumkampagne „Pyranha“ sein. Sie wird das ausdrücken, was uns fehlt: Ein Freiraum, von uns und für uns, mit Politik, Kunst, Musik und noch vielem mehr.

Wir fordern:
– Stoppt die Repression gegen alternative Räume
– Finger weg von der Schnapsfabrik
– Für ein selbstverwaltetes autonomes Zentrum

Samstag, 31.01.
16 Uhr
Demo “Für ein autonomes Zentrum”
Bahnhofsvorplatz Köln HBF

Nazi-Outing NRW

Nur mal so kurz am Rande möchten wir euch eine Nazi-Outing Seite für NRW näherbringen, auf der auch Nazis aus der Region zu sehn sind:

www.nonazi.wordpress.com

Jeder neunte Deutsche ist Antisemit…!

“Passen nicht zu uns”
Jeder Neunte ist Antisemit

Jeder neunte Deutsche hat laut einer neuen Studie Vorurteile gegen Juden. Besonders hoch ist dabei der Anteil in Bayern. Dort teile etwa jeder sechste Einwohner (16,6 Prozent) antisemitische Positionen, ergab eine Erhebung der Universität Leipzig zu rechtsextremistischen Einstellungen.

Danach waren auch in Baden-Württemberg mit 13,3 Prozent solche antisemitischen Tendenzen im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ verbreitet, gefolgt von Thüringen (12,9 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,8 Prozent). Am geringsten waren antisemitische Stimmungen in Brandenburg (1,1 Prozent) und im Saarland (1,5 Prozent).

Im Bundesdurchschnitt waren laut Studie fast 18 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Einfluss von Juden auch heute noch zu groß sei. Knapp 15 Prozent stimmten der These zu, Juden arbeiteten für ihre Ziele mehr als andere “mit üblen Tricks”. Fast eben so viele meinten, Juden hätten “etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns”.

Wie die Untersuchung im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung weiter ergab, finden rechtsextreme Positionen in breiten Bevölkerungsgruppen weiter viel Rückhalt. 15 Prozent seien chauvinistisch, also aggressiv nationalistisch, eingestellt, gut ein Fünftel ausländerfeindlich. Allerdings sei gegenüber früheren Befragungen dabei ein leichter Rückgang zu verzeichnen, erklärten die Leipziger Wissenschaftler Prof. Elmar Brähler und Oliver Decker. Diese Entwicklung sei möglicherweise auch ein Erfolg der vielfältigen Projekte gegen den Rechtsextremismus. “Man sollte nicht zu laut jubeln: Die Veränderung des wirtschaftlichen Klimas wird auch bei der politischen Einstellung Folgen haben”, warnte Brähler.

Quelle: http://www.n-tv.de/1060021.html

Gegen jeden Antizionismus – Solidarität mit Israel

Das Pro-Israel Bündnis Bochum ruft zur Demonstration auf:

24.01.2009 || 14 Uhr || Massenberstraße (Hauptbahnhof)

Hoch – schon zu hoch – ist die Toleranzgrenze Israels gegenüber dem permanenten Raketenbeschuss der Hamas gewesen. Seit dem 27. Dezember vergangenen Jahres ist dies passé, als souveräner Staat konnte Israel auf einen Gegenschlag nicht mehr verzichten. Gegen die zu erwartende Kritik insbesondere aus Europa und dem arabischen Raum, nach der Israel den Vernichtungskrieg gegen seine Bürger scheinbar mit stoischer Gelassenheit hinnehmen soll, musste die Operation Gegossenes Blei begonnen werden. Was bleibt anderes noch übrig, wenn die Hamas vereinbarte Waffenruhen missachtet und an einem erneuten Versuch temporärer Friedensschaffung nicht einmal mehr pro forma Interesse zeigt.

Die Hamas: Terror mit Taktik

Die Hamas hat ihr Ziel also endlich erreicht und Israel einmal mehr zu aktiven militärischen Verteidigungsmaßnahmen zwingen können. Bewusst hat sie die verhasste Schutzmacht aller vom existierenden Antisemitismus weltweit bedrohten Juden zu militärischen Handlungen genötigt, um möglichst viele tatsächliche oder scheinbare zivile Opfer zu provozieren. So gelingt es immer wieder, den israelischen Staat bei denen, die nur darauf gewartet haben, als blutrünstiges Monster erscheinen zu lassen und ihn zu diskreditieren. Kein Mittel ist der Hamas zu perfide – noch die Opferung der Bevölkerung des Gaza-Streifens, die zum lebendigen Schutzschild degradiert wird, gilt den Gotteskämpfern als legitimes Vorgehen im „heiligen Krieg“.
Schon seit Jahren wird Israel von der Hamas mit Raketen beschossen – nicht erst seit der Teilabriegelung des Gaza-Streifens Anfang letzten Jahres. Nach dem Beginn des Raketenterrors im Jahre 2001 sind ca. 4000 Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf israelischem Territorium eingeschlagen, zudem viele vom Iran gelieferte Grad-Raketen. Das Ergebnis sind Todesopfer, viele Verletzte und ein Leben in permanenter Angst für jene Teile der israelischen Bevölkerung, die in potentieller Reichweite des perfiden Beschusses leben. Eines steht fest: Für Israel ist die Lage derart unerträglich, dass nun gehandelt werden musste, obgleich das der Hamas nur bestens in den Plan passt. Jetzt, da Israel endlich reagiert, kann man sich wieder als unschuldiges Opfer „zionistischer Aggression“ inszenieren.

Terror mit Taktik – und wer so gerne darauf reinfällt

So einfach kann es sein: Erst Israel in einen Krieg verwickeln und dann internationales Verständnis oder sogar offene Solidarität ernten. Die Taktik der Hamas ist zweifelsohne aufgegangen!
Verwunderlich ist das allerdings nicht, ist es doch so, dass diejenigen, die nun am stärksten die Trommel der Israel-Kritik rühren, selbst verkappte Antisemiten sind. Der Antizionismus, der als die nicht antisemitische Variante vermeintlich „legitimer Israelkritik“ deklariert wird, entspringt nämlich eindeutig antisemitischen Stereotypen: Für Zionismus-Kritiker ist Israel ein Sonderling, ein Staat, für den ganz andere Gesetze gelten sollen als für alle anderen. Scheinbar naturwüchsig ist es das Recht eines jeden Staates sich zu Wehr setzen zu dürfen und zu müssen, wenn dieser mit Raketen beschossen wird – nicht so im Falle Israels. Seinen Bürgern will man regelrecht verbieten, dass der exekutive Arm des staatlichen Gewaltmonopols den Schutz gegen äußere Feinde gewährleistet.
Obwohl Israel sich in einer Auseinandersetzung mit Terroristen befindet, die für seine Vernichtung kämpfen, wird reflexhaft eine Waffenruhe gefordert, wenn es einmal massiv gegen diese vorgeht. Und da auch das noch nicht reicht, wird etwa in der ARD Politikern, die sich nicht eindeutig gegen Israel aussprechen, eine „pro-israelische Schlagseite“ vorgeworfen. Währendessen bezeichnet der vatikanische Kardinal Renato Martino – der offensichtlich die unangenehme Erinnerung nicht los wird, dass da mal was war, was Israels Existenz und sein Vorgehen gegen jede Bedrohung mehr als rechtfertigt – den Gaza-Streifen als ein „großes KZ“, für das Israel mitverantwortlich sei.
Sehr auffällig, dass es ausgerechnet der Staat der Shoah-Überlebenden ist, den sich diese selbsternannten „Antifaschisten“ ausgesucht haben, während sie den genozidalen Dschihad der arabischen Truppen im Sudan beharrlich beschweigen! Auffällig auch, dass die islamfaschistische Hamas, die die Tötung aller Juden propagiert und sich offen nationalsozialistischer Ideologiefragmente bedient, so verharmlosend von konsequenter Kritik ausgenommen wird! Selbst dann, wenn die Raketenangriffe auf Israel (mit der üblichen Zurückhaltung) einmal doch verurteilt werden, fehlt eine Auseinandersetzung mit der Ideologie der Hamas. Sie würde klären, warum die Hamas ihrem Wesen nach kein Partner für einen Friedensprozess sein kann, sondern zerschlagen werden muss.

Faschismus im Namen des Propheten

Wenn wie hier davon die Rede ist, dass der Islam in der Auslegung u.a. der Hamas starke Parallelen zu nationalsozialistischem Gedankengut aufweist, dann ist darin keineswegs Übertreibung oder NS-Verharmlosung zu sehen. Auch bei der Hamas enthält der Dschihad-Begriff eine eindeutig eliminatorisch-antisemitische Aufforderung: Israel soll mit allen Mitteln vernichtet und Juden ermordet werden.
Wie auch bei den Nazis bildet die Grundlage dieses Hasses eine das Individuum und dessen Möglichkeit von Glück negierende Weltanschauung, die Verzicht, Selbstkasteiung und Todessehnsucht in den Mittelpunkt stellt.
Nichts geht mehr an der Realität vorbei als die Rede von der vermeintlichen Kapitalismuskritik und dem Freiheitsimpetus, den so viele der Hamas nachsagen. Die Situation der Menschen im Gaza-Streifen soll keineswegs verbessert werden, vielmehr arbeitet die Hamas mit Erfolg an der Zementierung bestehenden Elends. Soweit sie Leistungen wie Schulen und Krankenhäuser bietet, dient gerade dies der Sozialkontrolle der Palästinenser durch die islamische Organisation. Niemand darf die Möglichkeit eines besseren Lebens haben, nur als verkümmertes Anhängsel eines höherwertigen Ideals, etwa das „palästinensische Vaterland“ oder die „islamische Umma“, hat der Einzelne eine Daseinsberechtigung. Das höchste Ziel dieses „Befreiungskampfes“ ist die Opferung des eigenen Lebens, was nicht als Wahn, sondern als ehrenwerte Tugend gilt. Kämpfen bis zum Tod und nicht ein angenehmes Leben in Zufriedenheit und bestmöglicher Bedürfnisbefriedigung ist die Quintessenz der islamnazistischen Hamas-Ideologie.
Besonders bedauernswert ist dabei, dass ein großer Teil der Bevölkerung unter der Hamas-Diktatur zwar leidet, aber dies ganz bewusst. Auch in Palästina haben viele Menschen den Islamfaschismus derart internalisiert, dass man davon sprechen kann, dass die Hamas gegen die Bevölkerung ganz im Sinne dieser selbst agiert. Daher größte Solidarität mit all jenen, die sich ein besseres Leben, als es derzeit möglich ist, für sich wünschen!

Hamas, Fatah, Hisbollah, Iran und Co.: Einer schlimmer als der andere

Wenn auch Israel derzeit nicht umhin kommt, sich primär des Kampfes gegen die Hamas anzunehmen, so darf doch nicht vergessen werden, dass diese „nur“ eine von vielen antisemitischen Terrorgruppen und Hasskommandos darstellt. Die Fatah z.B. ist keine bessere Alternative. Ebenso wie die Hamas verfolgt sie das Ziel der totalen Vernichtung des Staates Israels (sie agiert in ihrem Kampf allenfalls wesentlich pragmatischer als das verfeindete Pendant). Die halbherzigen moderaten Verlautbarungen können über den nie eingebüßten Radikalismus nicht hinwegtäuschen, sind doch – um ein Beispiel zu nennen – die al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, der bewaffnete Arm der Fatah, für zahlreiche Selbstmordattentate verantwortlich.
Ein weiterer Feind, der sich die Vernichtung Israels auf die (ebenfalls) gelben Fahnen geschrieben hat, lauert im Norden – die Hisbollah. Sie ist die schiitische Version des Islamnazismus, die sich in den Mitteln ihrer Kampfführung bemerkenswert einig mit den sunnitischen Gotteskriegern zeigt.
Die längerfristig größte Gefahrenquelle sowohl für Israel als auch die gesamte westliche Welt und den Weltfrieden überhaupt ist jedoch auch noch zu nennen: der Iran. Nicht nur, dass das Mullah-Regime die genannten Terror-Rackets finanziell und mit Waffenlieferungen massiv unterstützt – wenn es dem Iran gelingt, zur Atommacht aufzusteigen, wird die Gefahr, dass das Territorium, auf dem heute Israel angesiedelt ist, bald einer atomar verseuchten Wüste gleicht, nicht von der Hand zu weisen sein.

Es ist höchste Zeit – einmal wieder – entschieden gegen jeden Antizionismus einzutreten!
Solidarität mit Israel – kein Fußbreit der Hamas und Co.!

Demonstration in Bochum
24. Januar 2009 | 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Massenbergstraße
(am Hauptbahnhof)

Graffiti ist kein Verbrechen!!!

Graffitis überall – An Wänden, an Zügen, an Haltestellen etc. .Doch was steckt wirklich hinter diesen „Schmiererein“ und „Verschmutzungen“, die bei vielen Leuten Empörungen zum Ausdruck bringen.Fakt ist, das Sprayer ein negatives Bild bei den Bürgern besitzen und der Staat hat sich entschlossen stärker gegen Sprayer vorzugehen.Doch Mensch sollte sich etwas mit der individuellen Kunst des „Graffitis“ auseinandersetzen.Den Ursprung des Graffitis findet man schon in der Steinzeit.Höhlenmalereien zeigen Tierdarstellungen, ägyptische Grabstätten und Kirchendecken wurden bemalt.Graffiti galt und gilt heute immer noch als Kommunikationsmittel.Der Ursprung des „modernen Graffitis“ beläuft sich auf die 70er Jahre in New York.Ein Jugendlicher verbreitete einen Kürzel an den Wänden der Stadt.Kurz darauf entbrannte sich ein Wettbewerb unter Jugendlichen in New York, die alle versuchten ihre Individualität an die Wand zu bringen und ihr Werk bewunden zu können.Es ist ein nachvollziehbares Bedürfnis sich von der Masse abzuheben und aufzufallen.Die Wettvewerbe unter den Jugendlichen wurden größer und Züge wurden mit Spraydosen getaggt*. Leider dachte nicht jeder Bürger so und es entstand eine regelrechte Jagd auf Sprayer. Beispielsweise wurde ein Writer von einem Sicherheitsbeamten zu Tode geprügelt.Bald darauf wurden für Sprayer Freiräume geschaffen.Manche Sprayer schafften es sogar in die Kunstszene.Die Graffitiszene in Europa unterschied sich allerdings von der in Amerika.In Frankreich wurden Schablonen entwickelt, mit denen sich besser Bilder auf die Wand sprayen ließen.Sprayer versuchen mit ihrer Kunst ,die besonders in Großstädten vorhandenen ,tristen Mauern mit Farbe zu beleben.
Es wird versucht Protest, Gefühle und Meinungen auszudrücken und mitzuteilen.Mit dieser Botschaft sollen möglichst viele Bürger erreicht werden.Heutzutage werden Handlungsfreiräume für Kreativität, Selbsterfahrung und Weiterentwicklung immer seltener.Was bei den meisten allerdings noch nicht angekommen ist , ist das sich Graffiti durch legale Sprayzonen nicht unterbieten lässt.Es wird zwar versucht den Sprayern freundlich entgegenzukommen, allerdings geht es beim Graffiti um die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.Heute wird Graffiti mit hohen Kosten bestraft, da es als Sachbeschädigung gilt.Doch im Vergleich zu anderen Straftaten sind Graffitis ein eher harmloses Delikt.Poltiker zerreissen sich die Münder über Sprayer mit Worten wie „optischer Terror“ oder“dreckiger Seuche“ und fragen sich was die Jugend zu kriminellen Straftaten motiviert.Es wird hier regelrecht mit Kanonen auf Spatzen geschossen.In der Politik jagt ein Korruptionsskandal und Finanzskandal den nächsten und wie werden die Beteiligten bestraft? – Meist garnicht. (An dieser Stelle wollen wir nicht gezielt gegen Personen Hetzen, oder sie gar für den Kapitalismus alleine Haftbar machen, sondern einfach nur mal Feststellen wie man den Blick der öffentlichkeit gezielt auf unwichtigere Dinge lenken kann als Kritik am System) .Der Staat kümmert sich lieber um die „kriminellen“ Sprayer und machen ihnen ihren kreativen Style zunichte.Sie bekommen Geld und Haftstrafen während viele andere wirklich kriminelle davon kommen.Wie soll Graffiti in ein positives Licht gerückt werden, wenn der „gebildete Erwachsene“ nicht wirklich nachdenkt sondern nur nach dem allgemeinen Eindruck entscheidet? Dieser allgemeine Eindruck besteht aus Vandalismus.Wie wäre es einmal wenn Mensch sich anschauen würde, welche Botschaft hinter diesem Graffiti steckt, aus wieviel Mühe und Fleiß es besteht ? Graffiti ist übrigens auch kein Einzelfall was schön und unschön betrifft.Gibt es nicht auch gute und schlechte Kunst?

Graffiti ist kein Verbrechen-Kriminalisierung stoppen!

Israel Soli Kundgebung+Sponti in Mönchengladbach am 2.1.09

Am Freitag, dem 2. Januar fanden sich um 16 Uhr spontan 30 Freunde Israels an der Musicalbühne in Mönchengladbach ein, um ihre Solidarität mit Israel kundzutun und über die mörderischen Machenschaften der islamistischen Terrororganisationen Hamas und islamischer Djihad aufzuklären. Insgesamt vebrachte die Gruppe 30 Minuten am Ort und verteilte zahlreiche Flugblätter an die interessierten Passanten. Die Teilnehmer entschlossen sich ihren Heimweg als eine kurze Demonstration zu gestalten, währenddessen wurden sie von einigen jungen Möchtegern-Djihadisten dazu aufgefordert mit zum Bahnhof zu kommen. Es war allerdings für alle offensichtlich, dass die Teilnehmer der Demonstration den Bahnhof sowieso zum Ziel hatten. Selbst Unbeteiligten ist aufgefallen, dass die Jung-Djihadisten die kurze Zeit nutzten um sich auf einen Angriff auf die Demonstranten vorzubereiten und per Handy Verstärkung riefen. Am Bahnhof angekommen kam es zu dem besagten Angriff seitens der „Gotteskrieger“. Unter dem Ruf „Allahu Akbar“ liefen ca. 8 Männer in die Personengruppe und schlugen um sich, angefeuert von ihren antisemitischen Freunden. Hierbei wurde einem auf dem Boden liegenden Israelsympathisanten bewusst vor den Kopf getreten. Die Angreifer hatten scheinbar nicht mitbekommen, dass sich hinter ihnen auch noch ein paar dieser verhassten „Scheiss-Juden“ befanden und konnten durch die herbeigeeilte Hilfe fürs erste abgewehrt werden. Kurz darauf gingen sie wieder unter den ständigen Rufen ihrer antisemitischen Parolen auf Konfrontationskurs und griffen ein weiteres mal an. Diesem zweiten Angriff konnte diesesmal entschiedener entgegengetreten werden, trotzdem musste die Gruppe sich mit den mitgebrachten Fahnenstöcken zur Wehr setzen. Die Israelsympathisanten entschieden sich im Bahnhof Schutz zu suchen. Kurz darauf traf die Polizei ein und stellte zwei der Angreifer, welche sich direkt in die Opferrolle drängten und von den Stockschlägen berichteten, als könnten sie sich nicht vorstellen, das Menschen, die Sie als Juden ausmachten, sich überhaupt zur Wehr setzen könnten. Die Polizei war desweiteren mehr damit beschäftigt die Angelegenheit als Schlägerei unter Jugendlichen zu deklarieren, anstatt zu erkennen, dass es ein antisemitisch motivierter Überfall war.

An dieser Stelle wollen wir nochmal allen beteiligten Personen und dem Medienkollektiv Niederrhein für diesen Bericht danken.

mfg Antifa MG Team

Antisemitismus und Antizionismus gemeinsam die rote Karte zeigen! 03.01 Düsseldorf

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL___BIS ZUM KOMMUNISMUS!!!!!!

Samstag den 03.01.09 wollen reaktionäre, deutschlinke Gruppen zusammen mit arabischen Verbänden gegen die Bombardierung Gazas demonstrieren. Im recht amüsanten Aufruf zu dieser fragwürdigen Veranstaltung werden ohne Scham Tatsachen verdreht und Israel als unbändiger Aggressor und Kriegstreiber dargestellt. Nachdem am 19.12.2008 die Waffenruhe, die beide Parteien unterschrieben hatten, von Seiten der radikal, islamistischen Hamas unterbrochen wurde, schoss diese über 200 Raketen auf israelisches Gebiete ab. Trotz intensiver Bemühungen von Seiten Israels militärische Intervention zu vermeiden und den „Frieden“ zu erhalten, wurde Israel durch weitere Angriffe dazu genötigt, gegen die Stellungen der radikal, islamistischen Terrororganisationen vorzugehen, um die Bevölkerung Israels zu schützen. Dabei geht es Israel nicht um die Vernichtung der palästinensischen Zivilbevölkerung, oder Bodengewinne, sondern um Selbstverteidigung gegen Verbände wie die Hamas, für die die Zerstörung Israels eine Selbstverständlichkeit ist. Die Hamas will kein friedliches miteinander zweier Staaten schaffen. Es ist die Forderung der Tilgung Israels von der Landkarte, die die Hamas zum unmöglichen Verhandlungspartner machen.
Die Veranstalter der Demonstration in Düsseldorf verdrehen den Sachverhalt, den angreifenden Palästinensern wird eine Opferrolle zugeschrieben, die die Hamas und den islamischen Antisemitismus verharmlost.
Wir können dies auf Grund der unumstößlichen Fakten und Tatsachen, welche nicht aus einer antizionistischen und imaginären Vorstellung herbei halluziniert wurden, nicht zulassen.
Diese Veranstaltung kann nur aus einem antisemitischen und antizionistischen Impetus heraus entstanden sein, denn um den Krieg und dessen Opfer scheint es den Veranstaltern nicht zu gehen. Schließlich scheinen der Georgienkonflikt und andere Krisenherde die veranstaltenden Gruppen nicht zu interessieren.
Auch für uns ist Israel in erster Linie ein Staat und doch solidarisieren wir uns als Antifaschisten mit diesem einen, da wir erkennen das, solange sich die herrschenden Verhältnisse nicht ändern und Antisemitismus eine ständige Bedrohung für Jüdinnen und Juden ist, ein Staat wie Israel eine Notwendigkeit darstellt..– als Schutzraum für alle Betroffenen von Antisemitismus.

Wir fordern:
Solidarität mit Israel.
und die Distanzierung aller linksradikalen Gruppen von der Hamas und anderen reaktionären Kräften!!!
Für den Kommunismus…Antifaschistische Aktion Mönchengladbach!!!
www.antifa-mg.tk

Gemeinsam gegen die antizionistische Veranstaltung demonstrieren! Die antizionistische Veranstaltung beginnt am DGB Haus Friedrich-Ebert Str. 35 Hähe HBF, Düsseldorf! Start 12Uhr

Israel Soli Sponti in Mönchengladbach-City

Gestern am 27.12.08 demonstrierten spontan 15-20 Menschen in Mönchengladbach-City gegen antisemitischen und antizionistischen Terror und für Solidarität mit Israel.

Seit Freitag Mittag wurde aufgrund der Raktenangriffe auf Israel seitens der radikal-islamistischen palästinensichen Gruppen wie der Hamas für die spontane Demo intern mobilisiert.
An dieser Stelle wollen wir eben einige Stellen des Aufrufs zitieren:

„…der Schutzstaat für alle vom Antisemitismus verfolgten.Israel entstand unteranderem, damit sich der Holocaust,der entgültige Zivilisationsausbruch, niemals widerhole.Deswegen halten wir, als Antifaschisten es für notwendig uns mit Israel zu solidarisieren.Den Terrororganisationen wie der Hamas geht es nicht um eine friedliche Lösung des Konflikts, ihnen geht es immer noch um eine Tilgung Israels von der Landkarte..“

Gegen 14.45 startete die Demo mit 15-20 Teilnehmern und ca. 15 minütiger Verspätung am HBF MG.Nun ging es mit einem kurz zuvor fertiggestellten Transparent und einigen Fahnen vom HBF direkt auf die zu dieser Zeit noch sehr gut belebte Einkaufsmeile(Hindenburgstraße). Dort wurden dann auch einige Flyer zum Thema unter die Menschen gebracht . Es ging nun die Hindenburgstraße hoch bis zum alten Theater(Kreuzung Stepgesstraße) wo die 1te Polizeistreife kam, deren Versuch die Demo zu stoppen scheiterte. Kurz darauf wurde die Demo auch angemeldet und es ging die restliche Hindenburgstraße hoch bis zum alten Markt. Dort wurde umgedreht und es ging wieder zurück die Hindenburgstraße runter Richtung HBF. Während der ersten 100 Meter Richtung HBF wurde noch kurz per Megaphon der Aufruf der Antifaschistischen Aktion Mönchengladbach verlesen. Bevor man wieder am alten Theater vorbei kam konnte man einen bei uns bekannten ANtisemiten sichten und ihm mal kurz zeigen was wir von Antisemitismus so halten .Am alten Theater angekommen stellte man sich genau gegenüber desselbigen mit dem Transparent und der Aufruf wurde nocheinmal verlesen. Dabei probierte die Polizei mit ihrem Bulli das Transpi zu verdecken, aber den macht Mensch halt einen Satz nach rechts und man kann alles wieder lesen.Nun ging es lautstark wie die ganze Zeit über Richtung HBF zurück wo sich die Demo schließlich auflöste.
An dieser Stelle wollen wir allen beteiligten Personen für die Teilnahme danken.Wir glauben das wir einige Menschen zum Nachdenken anregen konnten und wir zumindestens Diskussions Thema beim Abendessen waren, da Solidarität mit Israel selbst in linken Kreisen noch lange nicht zum Standard gehört.
Einen sauren beigeschmack hatte jedoch das sich nur sehr wenige Menschen, überwiegend Personen aus der Region, zur Teilnahme an der Demo entschlossen hatten obwohl doch für die kurze Mobi ziemlich viele Personen bescheid wussten.
Wir hoffen das sich nächstes mal mehr Menschen zu der Teilnahme an unseren Spontis entschliesen.

mfg das Antifa MG Team

p.s. alle Personenbezeichnungen sind als Geschlechtsneutral zu verstehn.

Antifacamp 2008 – AZ Mülheim

Auch in diesem Jahr findet vom 06.-10. August das Antifaschistische Jugendcamp statt, diesmal nicht in Oberhausen, sondern im AZ Mülheim.

Antifaschismus heißt für uns nicht nur, gegen Nazis zu sein, sondern auch, die herrschenden Verhältnisse, die aus sich heraus immer wieder faschistische Tendenzen hervorbringen, radikal zu kritisieren. Die Weltrevolution scheint erst mal nicht auf der Tagesordnung zu stehen, obwohl eine befreite Gesellschaft dringend notwendig wäre, um allen Menschen eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen.
Trotzdem – oder gerade deswegen! – möchten wir auf dem Camp zusammen mit allen Interessierten über die Kritik von Kapitalismus, Herrschaftsverhältnissen und reaktionären Ideologien diskutieren. Basics zur antifaschistischen Praxis ergänzen das Programm.

Für vegane Vollpension, Schlafplätze und ein kulturelles Rahmenprogramm im AZ ist gesorgt. Ihr braucht euch also nur noch den Termin merken, rechtzeitig Schlafsack und Isomatte einpacken und vorbeikommen.

Antifa-Jugendcamp
6.-10.August 08
AZ Mülheim

Soliparty gegen Repression

Gemeint sind wir alle: Soli-Party am 7. 6. 2008 in Neuss!
Am 2. Juni 2008!
Am Samstag, dem 7. Juni 2008, heißt es ab 19.30 Uhr im Neusser Haus der Jugend, Hamtorwall 18, „Beat for Justice“. Der Abend bietet jede Menge Live-Musik, verschiedene DJ´s und preiswerte Getränke.

More Information @ http://ann.blogsport.de/