Archiv der Kategorie 'Regionales'

Nazis raus!

Warum Antifaschist_innen aus NRW alles daran setzen werden, der „Roten Antifa Duisburg / Düsseldorf“ die Handlungsfreiräume einzuschränken.

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Demo Neuss – Gegen den Frauenabschiebeknast

Nazi Demo in Neuss

Update 1: Die Antifademo geht um 12 Uhr am Marienkirchplatz, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof los.

Am 13.10.07 wollen Nazis aus dem Spektrum der regionalen NPD-Verbände und der Freien Kameradschaften in Neuss gegen Polizeigewalt demonstrieren. Mehr Informationen sind bisher nicht bekannt. Die Antifa-Demo ist angemeldet und wird wahrscheinlich um 10 Uhr in der Nähe des Bahnhofs starten.

„Pazifismus ist nichts wohinter man sich verstecken kann!“*

Let’s do it again!

Am 1. September dieses Jahres wollen Neonazis bereits zum dritten Mal anlässlich des Antikriegstages in Dortmund gegen vermeintlich imperialistische Kriege der USA demonstrieren. Presse, Polizei und Stadt sorgen sich hauptsächlich um die Gefährdung der öffentlichen Ordnung und versuchen mit Verweis auf die erfolgreichen antifaschistischen Proteste gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai Angst vor Ausschreitungen linker GewalttäterInnen zu schüren. Uns hat der 1. Mai hingegen erneut bewiesen, dass es möglich ist den Neonazis den Tag zu vermiesen und den Plakate schwenkenden VertreterInnen der Zivilgesellschaft zu zeigen, dass antifaschistischer Protest erfolgreich sein kann, wenn er nicht auf die Inszenierung eines guten Deutschlands abzielt, sondern den Kampf gegen die Neonazis mit allen nötigen Mitteln führt und auch die gesamtgesellschaftlichen deutschen Ekelhaftigkeiten ins Visier nimmt.

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NPD-Demo und Protest in Krefeld

Bericht vom Medienkollektiv Niederrhein

Am 21.7 2007 marschierte die NPD und ihre FreundInnen von den Freien Kameradschaften, wie angedroht, zum zweiten Mal in diesem Jahr in Krefeld auf. Unter dem Motto „Meinungsfreiheit auch für Deutsche – gegen Inländerdiskriminierung“ wollten sie ausdrücken, dass eigentlich alle, allen voran aber die so genannte „Systempresse“, ganz ganz böse zu den armen Nazis sind.
Mit ein wenig Verspätung startete um kurz nach 11.00 Uhr die linksradikale Antifademo des Bündnisses „Kein Bock auf Euch“ am Südwall und zog, zu den Klängen abwechslungsreicher Musik, durch die Innenstadt Krefelds über den Theaterplatz bis zum Albrechtplatz. An der Demonstration nahmen etwa 250 AntifaschistInnen teil. Nachdem die Polizei durchgesetzt hatte, dass die DemonstrantInnen keine Sonnenbrille zur Kapuze tragen, keine kleinen Handfahnen mit sich führen und die Transparente unterhalb des Kinns halten, startete die lautstarke Demonstration und verlief ohne Zwischenfälle.

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Antifademo in Krefeld

….gibt es auch eine Antifademo in Krefeld!

„Am 21.7.2007 wollen Nazis unter dem Motto “Gegen Inländerdiskriminierung – Meinungsfreiheit auch für Deutsche” auf einer schon fast lächerlich wirkenden Route von ca. 1,5 Kilometern durch Krefeld marschieren. Diesen Anlass nutzt ein Bürgerbündnis, um mit einer eigenen Demonstration ein Zeichen gegen diesen Naziaufmarsch zu setzen. Dabei wird aber nicht etwa Kritik an den bestehenden Verhältnissen geübt, die eine essentielle Grundlage für Phänomene wie den Faschismus bieten, sondern lediglich zwischen “guten Deutschen”, eben jenen die sich zur Demokratie der BRD bekennen, und “schlechten Deutschen”, den Neo-Nazis unterschieden. Es besteht ein Unterschied zwischen diesen Gruppen, kein Zweifel. Doch dass Antisemitismus und Rassismus tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelt sind und somit eine Kritik der Neo-Nazis auch immer eine Kritik an den bestehenden Verhältnissen bedeuten muss, sehen auch die Demokraten nicht.

Es gibt kein “gutes Deutschland”, denn Deutschland ist und bleibt das Problem.

Also kommt zur Antifademo, Ort und Zeit werden in naher Zukunft veröffentlicht.“

KeinBockaufEuch

Zum Naziaufmarsch in Köln-Ehrenfeld

Am 16.6.07 wollen Nazis unter der Fahne der extrem rechten Partei „Pro Köln“ im Kölner Stadtteil Ehrenfeld aufmarschieren und gegen den Bau einer Großmoschee demonstrieren. Neben der Verhinderung des Aufmarsches ist es uns wichtig Kritik an den vermeintlichen Gegnern der Nazis zu üben. Zu den vermeintlichen Gegnern der Nazis zählen zum einen die deutsche Gesellschaft und spezifisch die islamische Gemeinde, welche sich für den Bau der Moschee verantwortlich zeichnet. Den Ansatz unserer Kritik möchten wir nun in diesem Text kundtun.

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Krefelder Nazis stören am IsraelTag

Am vergangenen Donnerstag (3.5.07) fand, wie in vielen anderen Städten Europas, in Krefeld der „IsraelTag“ des Vereins „I Like Israel“ statt. Laut eigener Aussage wurde die Veranstaltung durch die Nazis „kritisch beäugt“, vielmehr wurde schon durch das erscheinen dieser Personengruppe gestört, nach einer Weile tauchte die Polizei dann auf und verteilte Platzverweise an die NPD-Aktivisten.
Weiter störten sich die NPD-Aktivisten an der Art und Weise wie der aktuelle Präsident des Irans angegriffen wurde und verständigten „umgehend die iranische Botschaft“.
Wir solidarisieren uns mit den Krefelder VeranstalterInnen des „IsraelTages“ und hoffen auf einen schönen „IsraelTag“ 2008 in Krefeld.

Kein Friede den Feinden Israels

Nazi-Demo in Krefeld // 13.2.07

Text/Aufruf von FreundInnen aus der Region

Am 13.02.2007 soll in Krefeld ein Trauermarsch der NPD- Krefeld zusammen mit den freien Nationalisten unter dem Motto: Gedenken der Bombenopfer des 2. Weltkrieges. „Ein Licht für Dresden“ stattfinden.
Die Neonazis versuchen durch eben solche „Trauermärsche“ den in der Gesellschaft verbreiteten Irrglauben, die Bombardierung Dresdens wäre nicht legitim gewesen zu untermauern.
Dabei gab es in keiner anderen Stadt so viele NSDAP- Mitglieder wie in Dresden. Hier fanden am 8. März 1933 die ersten Bücherverbrennungen Nazideutschlands, im Wesentlichen getragen von nationalsozialistischen Studierenden und Hochschulangehörigen statt. Dresden war wegen seiner geografischen Lage Drehkreuz für den deutschen Bahnverkehr, der für die Deportation von Millionen von Juden in die Konzentrationslager, und den Transport kriegswichtiger Produkte eine dringend benötigte Infrastruktur für Nazideutschland bedeutete. Deshalb war die Bombardierung Dresdens nicht nur rein strategisch ein wichtiger Schachzug, sondern es galt auch den Durchhalte- und Vernichtungswillen der deutschen Volksgemeinschaft zu zerstören.

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Bericht zur antiisraelischen Demo in Düsseldorf am 5.08.2006

von AntifaschistInnen aus der Region

Am heutigen Samstag, den 5.08 fand in Düsseldorf die ‚Zentraldemonstration’ „Für den sofortigen Stopp der Kriegshandlungen im Nahen Osten“ statt. Dazu rief ein Bündnis ‚Frieden für den Libanon’ und der Bundesverband Deutsch-Arabischer Vereine auf.
Ebenfalls in die Durchführung der Demo waren die Düsseldorfer Friedensaktivisten
des ‚Ökumenischen Friedensnetz Düsseldorfer Christinnen & Christen’, die Ratsfraktion der Linkspartei/PDS und Teile der lokalen Antifaszene involviert.

Bereits zu Beginn der Demonstration verteilten Mitglieder der national konservativen Bürgerrechtsbewegung Solidarität (http://lexikon.idgr.de/b/b_u/buergerrechtsbewegung-solidaritaet/bueso.php) ein mit den Worten “Stoppt den dritten Weltkrieg!” getiteltes Flugblatt http://www.bueso.de/seiten/medien/HZL_Libanon.pdf). Offensichtlich schien die Agitation dieser deutschen Nationalisten keinen der sonstigen Teilnehmer, inklusive den anwesenden Antifas aus dem internationalistischen Lager zu stören.

Gegen etwa 12 Uhr bewegte sich die Demonstration zunächst vom Vorplatz des Hauptbahnhofs in Richtung Konrad-Adenauer-Platz. Wie schon in den vorherigen Monaten, war auch auf dieser Friedensdemonstration ein Meer aus libanesischen, palästinensischen und auch deutschen Flaggen zu erblicken. Einige der mitgeführten Plakate enthielten deutlich antisemitische Inhalte, so z.B. war von einem “Holocaust” im Libanon zu lesen, andere Plakate enthielten Boykott-Aufrufe oder Karikaturen von Kinder aufspießenden Davidsternen.
Schon am Auftaktort kam es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Ein Teilnehmer der Demonstration provozierte und schubste einen vermeintlichen Gegendemonstranten und musste von der anwesenden Polizei von weiteren Aktionen abgehalten werden.
Im Umfeld der Demonstration verteilte die Polizei großzügig Platzverweise gegen weitere Kritiker des antiisraelischen Spektakels.

Ein Mitglied des berüchtigten national bolschewistischen Duisburger Initiativ e.V. und andere Demoteilnehmer schwenkten Hizbollah-Fahnen und zeigten Scheich Nasrallah Portraits zahlreiche islam-religiöse Symbole und Bilder.
Aufgrund des angeblichen PC-Gebots aus den Veranstalterkreisen sollten derlei Ausfälle und diverse antisemitische Parolen offiziell unterbunden werden. Dies gelang aber nur teilweise, aber beschränkte sich das verbale Repertoire der Demonstranten so auf das ewige ‚Terrorstaat – Israel’, ‚Freiheit für Libanon und Palästina’ oder ‚Kindermörder – Israel’.

Am Rande der heutigen Rede Peter Bürgers schlugen derweil Demonstrationsteilnehmer auf einen zuvor als Juden erkannten jungen Mann ein, der mit einer Israelfahne in der Hand die Kundgebung beobachtete. Dieser skandalöse antisemitische Übergriff unter Rufen wie ‚Drecksjude’ ‚Terrorist’, Jeder Jude in den Ofen’ ereignete sich, als dieser bereits von der Polizei fixiert an einem Polizeiwagen lehnte. Ausschlaggebend für den Übergriff war, dass er eine Kippa trug, was unter den umstehenden Demonstranten für Aufruhr sorgte.

Die Demonstration dürfte als exemplarisch gelten für das Bündnis aus deutschen und libanesischen Friedensdemonstranten, liberalen Muslimen, Islamisten, linken Antiimperialisten und rechten Gruppen. Nicht bloß, dass Inhalte und dahinter stehende Vorstellungen – dies ist garantiert keine Neuigkeit – immer enger zusammenrücken, auch offene Zusammenarbeit scheint nicht mehr ausgeschlossen, solange inhaltliche Widersprüche getreu der irrationalen Logik des antisemitischen Antizionismus im Hass gegen Israel aufgehoben werden können.

Nieder mit der internationalistischen und islamistischen Volksfront!
Frieden den Verfolgten des Antisemitismus – Frieden für Israel!

Fotos auf Indymedia