Archiv der Kategorie 'Regionales'

Israel Soli Sponti in Mönchengladbach-City

Gestern am 27.12.08 demonstrierten spontan 15-20 Menschen in Mönchengladbach-City gegen antisemitischen und antizionistischen Terror und für Solidarität mit Israel.

Seit Freitag Mittag wurde aufgrund der Raktenangriffe auf Israel seitens der radikal-islamistischen palästinensichen Gruppen wie der Hamas für die spontane Demo intern mobilisiert.
An dieser Stelle wollen wir eben einige Stellen des Aufrufs zitieren:

„…der Schutzstaat für alle vom Antisemitismus verfolgten.Israel entstand unteranderem, damit sich der Holocaust,der entgültige Zivilisationsausbruch, niemals widerhole.Deswegen halten wir, als Antifaschisten es für notwendig uns mit Israel zu solidarisieren.Den Terrororganisationen wie der Hamas geht es nicht um eine friedliche Lösung des Konflikts, ihnen geht es immer noch um eine Tilgung Israels von der Landkarte..“

Gegen 14.45 startete die Demo mit 15-20 Teilnehmern und ca. 15 minütiger Verspätung am HBF MG.Nun ging es mit einem kurz zuvor fertiggestellten Transparent und einigen Fahnen vom HBF direkt auf die zu dieser Zeit noch sehr gut belebte Einkaufsmeile(Hindenburgstraße). Dort wurden dann auch einige Flyer zum Thema unter die Menschen gebracht . Es ging nun die Hindenburgstraße hoch bis zum alten Theater(Kreuzung Stepgesstraße) wo die 1te Polizeistreife kam, deren Versuch die Demo zu stoppen scheiterte. Kurz darauf wurde die Demo auch angemeldet und es ging die restliche Hindenburgstraße hoch bis zum alten Markt. Dort wurde umgedreht und es ging wieder zurück die Hindenburgstraße runter Richtung HBF. Während der ersten 100 Meter Richtung HBF wurde noch kurz per Megaphon der Aufruf der Antifaschistischen Aktion Mönchengladbach verlesen. Bevor man wieder am alten Theater vorbei kam konnte man einen bei uns bekannten ANtisemiten sichten und ihm mal kurz zeigen was wir von Antisemitismus so halten .Am alten Theater angekommen stellte man sich genau gegenüber desselbigen mit dem Transparent und der Aufruf wurde nocheinmal verlesen. Dabei probierte die Polizei mit ihrem Bulli das Transpi zu verdecken, aber den macht Mensch halt einen Satz nach rechts und man kann alles wieder lesen.Nun ging es lautstark wie die ganze Zeit über Richtung HBF zurück wo sich die Demo schließlich auflöste.
An dieser Stelle wollen wir allen beteiligten Personen für die Teilnahme danken.Wir glauben das wir einige Menschen zum Nachdenken anregen konnten und wir zumindestens Diskussions Thema beim Abendessen waren, da Solidarität mit Israel selbst in linken Kreisen noch lange nicht zum Standard gehört.
Einen sauren beigeschmack hatte jedoch das sich nur sehr wenige Menschen, überwiegend Personen aus der Region, zur Teilnahme an der Demo entschlossen hatten obwohl doch für die kurze Mobi ziemlich viele Personen bescheid wussten.
Wir hoffen das sich nächstes mal mehr Menschen zu der Teilnahme an unseren Spontis entschliesen.

mfg das Antifa MG Team

p.s. alle Personenbezeichnungen sind als Geschlechtsneutral zu verstehn.

Antifa-Demo gegen das „Schlageter-Treffen“ am 31. Mai

schlageter_demo

Auf verschiedenen Internetseiten rufen Neonazis von NPD, „Kameradschaft Aachener-Land“ (KAL) und so genannte „Autonome Nationalisten“ zu einem „Schlageter-Treffen“ am 31. 5. 2008 im „Raum Aachen“ auf.

Mit der Verherrlichung des Kapp-Putschisten und Freikorpskämpfers Albert Leo Schlageter, der 1923 wegen Sabotageakten während der Ruhrbesetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, knüpfen die Neonazis nahtlos an die Pro paganda ihrer historischen Vorbilder an: Der NSDAP galt Schlageter als Märtyrer und Ikone. In Düren ist ein besonders trauriges historisches Kapitel mit dem Namen Schlageter verbunden. Nach der Machtübergabve an die NSDAP 1933 wurde das „Friedrich-Ebert-Heim“ in der Wernerstraße von der SA besetzt und als „Schlageter-Heim“ fortan als Folterkeller genutzt. Zwei Jahre lang waren dort kommunistische und sozialdemokratische Arbeiter und andere Antifaschisten den Prügelorgien der SA ausgesetzt. In diese blutige Tradition stellen sich die Nazis von heute.

Die KAL will in diesem Jahr ihr Gedenken auch auf Wolfgang Nahrath ausweiten. Der ehemalige „Bundesführer“ der 1994 verbotenen Wiking-Jugend und NPD-Funktionär ist 2003 verstorben. Nahrath gilt als Ikone der KAL und stand bei ihrer Gründung Pate. Nahrath’s Grundstück am Brockenberg in Stolberg-B& uuml;sbach war jahrelang Anlaufstelle für Neonazis (nicht nur) aus der Region Aachen.

Derzeit gehen wir davon aus, dass sich die Neonazis wie im vergangenem Jahr auf dem Gründstück des Dürener NPD-Kreisvorsitzenden Ingo Haller in Inden-Pier in der Prof.-von-Capitaine-Str. zusammenrotten werden. Schleusungspunkte der Neonazis waren vor einem Jahr Bahnhöfe in Langerwehe (Kreis Düren) und Weisweiler(Kreis Aachen). Von dort wurden die Neofaschisten mit einem Shuttle-Service nach Pier gebracht.

Auch in diesem Jahr wollen wir diese Zusammenrottung nicht widerstandslos hinnehmen.
Wir rufen daher zu einer Demonstration in Inden-Pier auf.

Auftakt // um 16.30 Uhr // in Inden-Pier // Ecke Rurstr. / Piererstr.
Treffpunkt in Düren // 16.00 Uhr // Düren HBF // Gemeinsame Anfahrt // Empfohlen werden PKWs

Infos unter: www.antifa-dueren.org

25. Mai – Nazikundgebung Düsseldorf – Gegenaktionen

stoppen

Kein Platz für Nazis!

Für den 25. Mai 2008 mobilisiert die extrem rechte „Junge Landmannschaft Ostdeutschland“ (JLO, ehemals „Junge Landmannschaft Ostpreußen“) zu einem „Schlageter-Gedenken“ vor dem 39er Denkmal am Reeser Platz.

Anlass ist der 85. Todestag des in der extremen Rechten verehrten und zum Helden und Märtyrer hochstilisierten Freikorpskämpfers Albert Leo Schlageter. Dieser war am 26. Mai 1923 in Düsseldorf wegen Sabotage gegen die französischen Truppen (u.a. einem Sprengstoffanschlag auf die Bahnstrecke bei Düsseldorf-Kalkum) und wegen Spionage hingerichtet worden.

Als Redner vorgesehen sind neben Dirk Pott vom Bundesvorstand der JLO, die jährliche neonazistische Großaufmärsche in Dresden veranstaltet, zwei Düsseldorfer:

- der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der extrem rechten „Republikaner“, Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens aus Düsseldorf-Flingern.

- der dem Spektrum bzw. nahen Umfeld der Auschwitzleugner und den erst kürzlich verbotenen Vereinen „Collegium Humanum“ sowie „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocausts Verfolgten“ zuzurechnende Rechtsanwalt Hajo Herrmann aus Düsseldorf-Oberkassel.

Wir werden nicht tatenlos dabei zusehen, wenn die extreme Rechte einmal mehr die Geschichte umzuschreiben versucht und öffentlich ihren Opfermythos und Nationalismus propagiert. Wir rufen deshalb zu Protestaktionen auf.

Mittlerweile ruft das Bündnis „Keinen Platz für Nazis!“ zu einer Gegenkundgebung auf:

14:00, Reeser Platz, Düsseldorf

8. Mai Pulheim – AN-Kundgebung

Am 8. Mai wollen die so genannten “Autonomen Nationalisten” der “Aktionsgruppe Rheinland” eine Mahnwache unter dem Motto “Gegen antideutsche Hetze und Gewalt! Für nationalen Sozialismus – JETZT!” auf dem Pulheimer Marktplatz durchführen. Hintergrund Ihrer Provokation ist zweierlei:
Zum einen wollen Sie das Netzwerk Buntes Pulheim einschüchtern, das ursprünglich am selben Tag eine Informationsveranstaltung über die “Autonomen Nationalisten” geplant hatte. Zum anderen geht es Ihnen darum, an dem Tag, der symbolisch für die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und die Befreiung der Verfolgten des Naziregimes steht, ihre geschichtsrevisionistischen und offen nazistischen Parolen zu verbreiten.

This is what Democracy looks like
In dem Kontext dieser Naziprovokation betrachtet ist das Verhalten der polizeilichen Behörden ein Skandal, der in ostdeutschen Gegenden vielleicht Alltag sein mag, jedoch in NRW bisher eher zu den Ausnahmen polizeilicher Repressionsstrategie gehörte. Ebenso wie in Brühl, wo die Kampagne gegen “Autonome Nationalisten” startete, setzt der lokale Staatsschutz auf Einschüchterungsversuche, um antifaschistisches Engagement zu unterbinden.In Brühl fanden die Damen und Herren der Verteidigung von Recht und Moral noch einen willigen Provinzpolitiker, welcher bis heute noch Jagd auf vermeintlichen AntifaschistInnen macht.
So wurde inzwischen das Jugendzentrum in Brühl geschlossen, da dieses der Kampagne seine Räumlichkeiten angeboten hatte. Zudem wurde ein Mitarbeiter des Jugendzentrum fristlos entlassen, nachdem der Staatsschutz dem Brühler Bürgermeister mitgeteilt hatte, dass er sich bei der Demonstration in Brühl als Teilnehmer angeschlossen hatte. Der hauptamtliche Sozialarbeiter des Jugendzentrums ist zudem suspendiert worden. Der Staatsschutz der Polizei beweist mit seinem Vorgehen, welche Möglichkeiten innerhalb der sogenannten Demokratie bestehen, um widerspenstige Strukturen und Personen mundtot zu machen.

Time to Change the Climate
Das politische Klima in der BRD wird rauer. Nationalistische und rassistische Tendenzen werden tagtäglich stärker und die Polizei braucht sich keinesfalls mehr zu rechtfertigen, wenn sie, wie in Hamburg am Ersten Mai, mit gröbster Gewalt den Nazis die Straßen freiprügelt. Polizei und Geheimdienst versuchen bewusst auf eine Eskalation nicht nur bei großen Naziaumärschen sondern auch im politischen Alltag hinzuarbeiten. Währenddessen freuen sich die Nazis über die Schützenhilfe des bürgerlichen Staates und gehen mit immer weiter ausufernder Gewalt gegen linke, alternative und antifaschistisch gesinnte Menschen vor.
Dieser alltäglichen Gewalt und den Einschüchterungsversuchen von Nazis und Polizei werden wir am 8. Mai ein klares “Game over, Krauts!” entgegensetzten. Antifa lässt sich nicht verbieten, nicht in Hamburg, nicht in Pulheim und überhaupt nirgends!
Zu guter Letzt ein gut gemeinter Rat unsererseits an alle Nazis oder solche, die es noch werden wollen: Schießt Euch besser auf den Mond, es könnte heiß werden!

Zugtreffpunkt für Köln
17:45 Uhr | am Gleis 8/9 | Abfahrt ist 17:59

Gegendemonstration
18:15 Uhr | Bahnhof Pulheim

Die Nummer des Ermittlungsausschusses [EA] ist 0221/9327252
Infos unter http://infoportal.blogsport.de

Kategorie C-Konzert Moers – Gegendemo

Am 23.05. will die Rechtsrockband “Hungrige Wölfe”, besser bekannt als “Kategorie C”, zum zweiten mal innerhalb von nur drei Monaten in Moers auftreten. Bereits am 06.03. diesen Jahres spielte die Band vor bis zu 500 Personen im “Club Coyote” in der Innenstadt.
Der in Neonazi- und Hooligankreisen äußerst beliebten Gruppe “Hungrige Wölfe/Kategorie C” hat es in Moers allem Anschein nach so gut gefallen, dass diese nun regelmäßig im “Club Coyote” in der Innenstadt auftreten will. So wird das anstehende Konzert auch nur folgerichtig als “ultimatives Konzert im Ruhrpott” angekündigt, bei dem auch eine Live-CD produziert werden soll.

Wir werden es nicht hinnehmen das mehrere hundert hochgradig gewaltbereite Nazihools, im stark migrantisch geprägten Moers-Meerbeck, auch nur temporär eine “no go area” für alle Menschen, die nicht in ihr deutsch-völkisches Weltbild passen, errichten, und “Kategorie C” regelmäßig und ungestört in Moers oder anderswo ihre rassistische und gewaltverherrlichende Musik zum besten geben kann.

Es gilt also: KC ain’t no sunshine band!
Deutschland rockt nicht – Kategorie C-Konzert verhindern!

23.05.2008 // 19.00 Uhr // Moers Bahnhof

Weitere Infos http://moers.blogsport.de/

8.Mai – Israeltag

israeltag08

Genaueres zu den einzelnen Veranstaltungen folgt noch.

Naziaufmarsch in Stolberg – Antifademo

Stolberg rocken!

Bundesweiten Aufmarsch der NPD in Stolberg verhindern!

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen wollen Neonazis in der Aachener Region marschieren. Die NPD und Worch mobilisieren bundesweit zu einem Aufmarsch am 26.4. nach Stolberg. Anlass reloaded: Eine tödliche Auseinandersetzung in Stolberg, die die extreme Rechte zu instrumentalisieren versucht. Um ihren Rassismus auf die Strasse zu tragen. Aus Trauer, versteht sich. Der Tote wird stilisiert: Zum ‚Märtyrer für die national(sozialistisch)e Sache’, zum ‚Soldat, im Kampf gefallen’. Um jährliche Großdemonstrationen durchführen zu können, um Stolberg zum ‚Wallfahrtsort’ für Neonazis aus ganz Europa zu machen. Auch geht es darum, neonazistische Strukturen vor Ort zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen NPD und ‚Kameradschaften’ auszubauen. Die Dimension des Ganzen zeigte sich beim letzten Aufmarsch, an dem sich 800 NeofaschistInnen verschiedener Spektren beteiligten. Dies war somit einer der größten Naziaufmärsche, der in diesem Jahr in Deutschland stattfand. Ihre Strategie: Der Kampf um die Strasse. Auch, weil’s mit dem um die Köpfe so ein paar Probleme gab.

Kommt nach Stolberg, mobilisiert, bringt FreundInnen mit, lasst Euch was einfallen, haltet Eure Nazis ‚zuhause’ (oder nutzt die Zeit in der wir sie ablenken), seid kreativ, unkontrollierbar und entschlossen.

Demonstration

Sa, den 26.4 um 9 Uhr
Kaiserplatz in Stolberg

Treffpunkt in Aachen

Sa, 26.4 um 8.15 Uhr ,HBF

Infotelefon am Samstag: 0173 1815645
Mehr unter: http://stolberg.blogsport.de

Wir wollen, dass am Abend des 26.4. die Nachrichtensender melden:
„Das totale Chaos. Die Nazis mussten ausgeflogen werden und seitdem weiß niemand mehr so genau wo eigentlich Worch geblieben ist“.

Hack von „demo-essen.de.tl“

Anscheinend wurde die Internetseite der heute in Essen stattfindenden Demo von irgendjemandem übernommen. Was wir angesichts des Aufrufes und der aufrufenden Gruppen erst einmal für eine gute Sache halten. Wenn dann jedoch dort steht dort Liebe Antiimps und andere Fotzen, wenn ihr meint ihr seid Antifa, dann habt ihr euch geschnitten ihr Islam-Lovers! Und dass das Ganze im Auftrag unserer und anderer Gruppen geschehen sein soll, wie es weiter unten heißt, dann ist dies ein ganz schlechter Fake und dient nur dazu, die zur „Kritik ist eine Waffe!“-Demonstration aufrufenden Gruppen zu diskreditieren. Wir distanzieren uns selbstverständlich von diesem Text.

Kritik ist eine Waffe – Demo in Bochum

Es gibt viele Gründe gegen den Kapitalismus zu sein: Verhungernde Kinder in Afrika, die Zerstörung der Natur oder einfach jeden Morgen früh aufstehen zu müssen. Von dieser affektiven Ablehnung zu dem Verständnis der Funktion des Kapitalismus zu kommen, ist jedoch alles Andere als einfach. Ebenso ist an der Frage nach dem Zusammenhang von Kapitalismus und Konstrukten wie Volk, Nation und Staat schon manch kluger Kopf gescheitert. Das Problem ist jedoch, dass ohne diese Erkenntnis die gut gemeinte Kritik oft in ihr Gegenteil umschlägt und anstatt zu einer besseren Welt zum Erhalt des Kapitalismus oder noch schlimmer zu seiner negativen, barbarischen Aufhebung beiträgt.

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NPD-Mahnwache in Krefeld

Am 13.1.2008 wollen Nazis aus dem Spektrum der NPD Krefeld/Kleve in Krefeld eine Mahnwache abhalten. Grund dafür wird wohl sein, dass eben diesen, vor kurzem, der Eintritt zu einer Veranstaltung des Krefelder Bündnisses “Krefeld ohne Nazis”, durch engagierte Antifaschistinnen verwehrt wurde.

Als Redner werden Ingo Haller (NPD Düren) und Lars Spönlein (NPD Krefeld) angegeben. Die Mahnwache ist für 11.00, auf der Lindenstraße 147, angemeldet.

Zur Lindenstraße 147, die NPD Krefeld möchte hier, mit anderen NPD Verbänden und Kameradschaften der Region, ein “NPD-Parteibüro “Rheinland” ” eröffnen. Der Versteigerungstermin für das Objekt wurde vorerst auf den 25.Januar gelegt.

Für Gegenaktionen haltet ihr euch am besten ab 10.00 oder 10.30 in der Gegend auf, ein bisschen kreativer Widerstand lässt sich bis dahin sicherlich Koordinieren.