Archiv der Kategorie 'Lokales'

8.Mai – Israeltag

israeltag08

Genaueres zu den einzelnen Veranstaltungen folgt noch.

Pro Mönchengladbach

Wie der Website von Pro NRW zu entnehmen ist befindet sich nun also auch ein Kreisverband Mönchengladbach in der Gründung. Man wolle noch in diesem Monat die Gründung abschließen und habe langfristig eine Beteiligung an der Kommunalwahl angepeilt. Bei Pro NRW bzw. Pro MG handelt es sich um eine vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Partei die eine Bürgerliche Alternative von rechts bieten möchte.

Wir werden diese Entwicklung weiter im Auge beihalten und treten klar gegen Pro Mönchengladbach ein.

Gegen jeglichen Rassismus! Gegen Pro MG!

Helmut Gudat Reloaded…

Mönchengladbach. Laut Parteiveröffentlichung hat der NPD-Kreisverband Mönchengladbach bzw. der Kreisverband Heinsberg/Mönchengladbach kürzlich auf seiner Jahreshauptversammlung seinen Vorsitzenden im Amt bestätigt. Alter und neuer Kreisvorsitzender sei demnach Helmut Gudat, der für die NPD ebenso im Kreistag Heinsberg sitzt und Beisitzer im Landesvorstand der Partei ist. (mehr…)

NPD-Mahnwache in Mönchengladbach

Bericht vom Medienkollektiv Niederrhein

Am 21.7.07 marschierten in Mönchengladbach Nazis von NPD bis zu Freien Kameradschaften auf. Anders als in Krefeld bemängelten sie hier nicht die angeblich einseitige Berichterstattung der „Systemmedien“, sondern demonstrierten für die „Todesstrafe für Kinderschänder“.
Nach dem weitgehend abgeschotteten Aufmarsch in Krefeld, von dem kaum jemand etwas mitbekam, fuhren etwa 120 Nazis weiter nach Mönchengladbach. Um ca. 14.40 Uhr kamen die Nazis am Mönchengladbacher Hauptbahnhof an, dort hielten sie sich ca. 20 Minuten auf, bis sie in kleinen Gruppen zu 20 – 30 Personen von der Polizei zum Kundgebungsort geleitet wurden. Fahnen und Transparente durften erst dort und nicht schon auf dem Weg dorthin ausgerollt werden. Nach Ende der Kundgebung wollten die Nazis eine spontane Demonstration anmelden was jedoch von der Polizei untersagt wurde. Daraufhin unternahmen sie einen Versuch die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dies misslang ihnen aber, woraufhin sie die Polizei wieder zum Bahnhof leitetet.

Die Bürgerdemonstration startete mit ein wenig Verspätung um ca. 15.15 Uhr an der ehemaligen Musicalbühne. 800 Menschen zogen die kurze Strecke über die Hindenburgstraße zum Kapuziner Platz am Alten Markt, wo sie sich dann Reden über den „guten“ Nationalsozialisten Claus von Stauffenberg anhörten. Etwas später zog eine kleine spontane Demonstration, bestehend aus mehrere Dutzend AntifaschistInnen, vom Hauptbahnhof hoch zur bürgerlichen Abschlusskundgebung. Ein Versuch von dort zur Nazikundgebung zu gelangen scheiterte. Den zahlreich anwesenden Polizeikräften gelang es etwa 20 AntifaschistInnen in ein Parkhaus zu drängen. Dort wurden sie bis zum frühen Abend eingekesselt und erst nach Personalangaben freigelassen.

Fotos: Indymedia

Rechtsextremer Übergriff am 28.3.07

Pressemitteilung der Antifa-Mönchengladbach

Am 28.3.2007 traten Rechtsextremisten in Mönchengladbach erneut in Erscheinung.

Gegen 18 Uhr kam es in der Marienhof-Einkaufspassage zu einem rechtsextremistisch geprägten Übergriff. Dabei zeigten zwei ca. 16-19 Jährige Jugendliche gegenüber einer Person mit augenscheinlich migrantischem Hintergrund den Hitlergruß, wozu einer der beiden laut „Sieg Heil“ rief.
Als zwei engagierte Jugendliche die beiden Rechtsextremisten aufforderten sich zu entfernen, folgte eine verbale Auseinandersetzung. Anschließend zückte einer der beiden Rechtsextremen ein ca. 20 cm langes Küchenmesser und bedrohte damit die beiden couragierten Jugendlichen.

Nachdem sich einige Passanten dem Geschehen näherten, flüchteten die beiden rechten Täter. Die daraufhin eingeschaltete Polizei konnte die beiden leider nicht fassen. Weder stellt dies einen Höhepunkt rechtsextremer Übergriffe in Mönchengladbach und Umgebung dar, noch handelt es sich bei dieser Tat um einen Überraschenden Einzelfall.

Wir fordern die Stadt daher auf, sich endlich der immer selbstbewusster auftretenden rechten Szene in Mönchengladbach bewusst zu werden und ein (Gegen)Aktionskonzept vorzulegen.

Lina Osterath,
Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Mönchengladbach

Polizeipresse again

POL-MG: Sachbeschädigung an Mahnmal in Viersen – alle Täter konnten ermittelt werden

Mönchengladbach (ots) – In der vergangenen Nacht, gegen 02:00 Uhr,
hörten Beamte der Viersener Polizei vom Schulhof der städtischen
Realschule ein lautes Scheibenklirren und den Ruf einer männlichen
Stimme: „Verrecken sollen die Juden!“ Noch auf dem Schulgelände
gelang es den Beamten zwei 22 und 23 Jahre alte Männer aus Viersen
festzunehmen.
Darüber hinaus mussten sie feststellen, dass das Mahnmal, das vor
Jahren von Schülern der Realschule gestaltet wurde, mit einer
Gehwegplatte eingeworfen worden war. Es handelte sich um einen 1m x
1m großen Glaswürfel, in dem 1,5 Millionen weltweit eingesammelte
symbolische Knöpfe aufbewahrt wurden. Eine Bronzetafel erinnert an
die 1,5 Millionen Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.
Aufgrund des antisemitischen Hintergrundes übernahm der Staatsschutz
der Kriminalpolizei Mönchengladbach die Ermittlungen. In den
Vernehmungen heute Vormittag machten die beiden Festgenommen Angaben
zu zwei weiteren Tätern. Unter ihnen ist ein 20-jähriger Viersener,
der den Staatschützern kein Unbekannter mehr ist. Er war schon mit
einer Vielzahl rechtsextremistischer Straftaten aufgefallen. Die
Ermittlungen dauern noch an.

ots Originaltext: Polizei Mönchengladbach
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=30127

Rückfragen bitte an:

Polizei Mönchengladbach
Pressestelle

Telefon: 02161/29 20 20
Fax: 02161/29 20 29
E-Mail: pressestelle@polizei-mg.de

Rassistische Übergriffe in MG nach WM-Aus

Rassistische Übergriffe und Parolen nach WM-Aus

Gestern Abend kam es nach Spielende in Mönchengladbach am Alten Markt nach einer Liveübertragung zu rassistischen Übergriffen.
Bereits während es Spiels skandierte eine Gruppe von Glatzköpfen Parolen wie „Hier regiert der nationale Widerstand“ und „Pizza geh nach Hause“. Bereits während der letzten Übertragungen kam es immer wieder zu dauernden Sieg-Heil Rufen und rassistischen Verbalattacken nicht nur offensichtlich rechts Gesinnter, auf die weder Veranstalter noch Polizei reagierten.
Nach dem Spiel provozierte eine größere Gruppe von Nazis einen Pulk feiernder Italiener. Als es zu gewaltsamen Übergriffen seitens der Rechten kam, schritt die Polizei ein, unternahm aber nichts gegen die zahlreichen rassistisches Krakeeler, die weiterhin ungebremst ausländerfeindliche Parolen wie „Scheiß Italiener“, „Spaghettifresser“ und Schlimmeres grölten. Binnen einer halben Stunde kam es zu etlichen Schlägereien, Menschen südländischen und alternativen Aussehens, auch Frauen, wurden angepöbelt und bedroht. Neben einer Gruppe von 20 – 30 Rechten, offensichtlich an ihrer Kleidung und Glatzen sowie lautstarken Parolen erkennbar, stimmten zahlreiche „normale“ Fußballfans mit in die Parolen ein. Hier sieht man wieder mal, was tatsächlich in den Köpfen von „Patrioten“ vor sich geht und wie gefährlich sich unkritische Patriotismusappelle von seiten der Politik (u.a. Rüttgers/CDU) auch auf die Mentalität eher unscheinbare Bürger auswirken. Die Polizei griff anfangs eher im Zeitenlupentempo ein, führte jedoch schließlich mehrere Personen aus der rechten Gruppe und andere Schläger ab. Dennoch konnten etliche ?undeutsch? aussehende bzw. auftretende Personen die Altstadt nur geschützt von einem massiven Polizeiaufgebot halbwegs sicher verlassen. Auch in anderen Stadtteilen wurden Italiener beschimpft und bedroht, ein Wagen wurde an einer roten Ampel gestoppt und die Insassen verprügelt. Die Welt zu Gast… ja bei wem eigentlich?

IndyArtikel

MG-Wickrath – Nazischmierereien

POL-MG: Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien in Wickrath – Suche nach Zeugen

04.07.2006 – 12:39 Uhr
Mönchengladbach (ots) – Bisher Unbekannte besprühten heute
zwischen 01:00 und 09:00 Uhr auf der Jahnstraße in Wickrath sieben
Garagentore und einen Verteilerkasten mit blauer Farbe. Sie sprühten
mehrfach die Buchstabenkombination ANSW, Hakenkreuze und einmal
SS-Runen.
Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 02161-290.

ots Originaltext: Polizei Mönchengladbach
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=30127

Rückfragen bitte an:

Polizei Mönchengladbach
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Telefon: 02161/29 20 20
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E-Mail: pressestelle@polizei-mg.de

Naziaktivitäten in Mönchengladbach nehmen zu

Heute bedrohten und attackierten bewaffnete Faschisten in Mönchengladbach alternativ bis antifaschistisch eingestellte Jugendliche

Mönchengladbach-Stadtmitte, 4.7.2006, ca. 16 Uhr

Eine Gruppe von 4 Nazis setzt sich zu einer Handvoll Punks und alternativer Jugendlicher und bedrohen diese mit einem Messer, einem Teleskopschlagstock und antisemitischen Sprüchen („Hier stinkt es nach Juden“ etc.). Im Verlauf der Auseinandersetzungen stach sich einer der Nazis bewusst selber in die Hand hob diese und sagte: „So seht ihr auch bald aus“. Nach dem die Polizei den ersten Notruf der Betroffenen runterspielte und ignorierte, reagierte die Polizei erst, nachdem ein zweiter Anruf, darauf aufmerksam machte, dass die Nazis bewaffnet seien. Die Nazis wurden mit einem relativ großen Polizeiaufgebot festgenommen.

Mönchengladbach-Hermges, 4.7.2006, ca. 17.15

4 vermummte Nazis greifen nach dem Ruf: „Bleib stehen scheiß Jude!“ einen alternativen Jugendlichen mit Teleskopschlagstöcken an. Die geschädigte Person erlitt diverse Prellungen und Schürfungen am Kopf.
Anzeige wurde erstattet.

Desweiteren ist die NPD-Mönchengladbach gerade dabei ein NPD-Vereinslokal/Büro zu eröffnen, weitere Informationen folgen in den nächsten Wochen.

Bündniss gegen NPD-Treff

Mönchengladbach. Nach Informationen der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Mönchengladbach/ Grenzland“ (VVN-BdA) hat die NPD ein ehemaliges Ladenlokal im Stadtteil Holt an der Josef-Drauschke-Straße angemietet. Die Räumlichkeiten sollen offenbar als Büroraum und Treffpunkt genutzt werden. Die Mitglieder von VVN-BdA wollen nun „mit viel öffentlichem Druck gegen den Neonazitreff mobil machen“ und die Bevölkerung über den NPD-Treff aufklären. Alle demokratischen Organisationen in Mönchengladbach und Umland, so VVN-BdA, seien aufgerufen, sich an einem Bündnis gegen den NPD-Treff zu Beteiligen.

Extra Tipp am Sonntag, 02.07.2006