Archiv der Kategorie 'Demoaufrufe'

Antisemitismus und Antizionismus gemeinsam die rote Karte zeigen! 03.01 Düsseldorf

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL___BIS ZUM KOMMUNISMUS!!!!!!

Samstag den 03.01.09 wollen reaktionäre, deutschlinke Gruppen zusammen mit arabischen Verbänden gegen die Bombardierung Gazas demonstrieren. Im recht amüsanten Aufruf zu dieser fragwürdigen Veranstaltung werden ohne Scham Tatsachen verdreht und Israel als unbändiger Aggressor und Kriegstreiber dargestellt. Nachdem am 19.12.2008 die Waffenruhe, die beide Parteien unterschrieben hatten, von Seiten der radikal, islamistischen Hamas unterbrochen wurde, schoss diese über 200 Raketen auf israelisches Gebiete ab. Trotz intensiver Bemühungen von Seiten Israels militärische Intervention zu vermeiden und den „Frieden“ zu erhalten, wurde Israel durch weitere Angriffe dazu genötigt, gegen die Stellungen der radikal, islamistischen Terrororganisationen vorzugehen, um die Bevölkerung Israels zu schützen. Dabei geht es Israel nicht um die Vernichtung der palästinensischen Zivilbevölkerung, oder Bodengewinne, sondern um Selbstverteidigung gegen Verbände wie die Hamas, für die die Zerstörung Israels eine Selbstverständlichkeit ist. Die Hamas will kein friedliches miteinander zweier Staaten schaffen. Es ist die Forderung der Tilgung Israels von der Landkarte, die die Hamas zum unmöglichen Verhandlungspartner machen.
Die Veranstalter der Demonstration in Düsseldorf verdrehen den Sachverhalt, den angreifenden Palästinensern wird eine Opferrolle zugeschrieben, die die Hamas und den islamischen Antisemitismus verharmlost.
Wir können dies auf Grund der unumstößlichen Fakten und Tatsachen, welche nicht aus einer antizionistischen und imaginären Vorstellung herbei halluziniert wurden, nicht zulassen.
Diese Veranstaltung kann nur aus einem antisemitischen und antizionistischen Impetus heraus entstanden sein, denn um den Krieg und dessen Opfer scheint es den Veranstaltern nicht zu gehen. Schließlich scheinen der Georgienkonflikt und andere Krisenherde die veranstaltenden Gruppen nicht zu interessieren.
Auch für uns ist Israel in erster Linie ein Staat und doch solidarisieren wir uns als Antifaschisten mit diesem einen, da wir erkennen das, solange sich die herrschenden Verhältnisse nicht ändern und Antisemitismus eine ständige Bedrohung für Jüdinnen und Juden ist, ein Staat wie Israel eine Notwendigkeit darstellt..– als Schutzraum für alle Betroffenen von Antisemitismus.

Wir fordern:
Solidarität mit Israel.
und die Distanzierung aller linksradikalen Gruppen von der Hamas und anderen reaktionären Kräften!!!
Für den Kommunismus…Antifaschistische Aktion Mönchengladbach!!!
www.antifa-mg.tk

Gemeinsam gegen die antizionistische Veranstaltung demonstrieren! Die antizionistische Veranstaltung beginnt am DGB Haus Friedrich-Ebert Str. 35 Hähe HBF, Düsseldorf! Start 12Uhr

Antifa-Demo gegen das „Schlageter-Treffen“ am 31. Mai

schlageter_demo

Auf verschiedenen Internetseiten rufen Neonazis von NPD, „Kameradschaft Aachener-Land“ (KAL) und so genannte „Autonome Nationalisten“ zu einem „Schlageter-Treffen“ am 31. 5. 2008 im „Raum Aachen“ auf.

Mit der Verherrlichung des Kapp-Putschisten und Freikorpskämpfers Albert Leo Schlageter, der 1923 wegen Sabotageakten während der Ruhrbesetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, knüpfen die Neonazis nahtlos an die Pro paganda ihrer historischen Vorbilder an: Der NSDAP galt Schlageter als Märtyrer und Ikone. In Düren ist ein besonders trauriges historisches Kapitel mit dem Namen Schlageter verbunden. Nach der Machtübergabve an die NSDAP 1933 wurde das „Friedrich-Ebert-Heim“ in der Wernerstraße von der SA besetzt und als „Schlageter-Heim“ fortan als Folterkeller genutzt. Zwei Jahre lang waren dort kommunistische und sozialdemokratische Arbeiter und andere Antifaschisten den Prügelorgien der SA ausgesetzt. In diese blutige Tradition stellen sich die Nazis von heute.

Die KAL will in diesem Jahr ihr Gedenken auch auf Wolfgang Nahrath ausweiten. Der ehemalige „Bundesführer“ der 1994 verbotenen Wiking-Jugend und NPD-Funktionär ist 2003 verstorben. Nahrath gilt als Ikone der KAL und stand bei ihrer Gründung Pate. Nahrath’s Grundstück am Brockenberg in Stolberg-B& uuml;sbach war jahrelang Anlaufstelle für Neonazis (nicht nur) aus der Region Aachen.

Derzeit gehen wir davon aus, dass sich die Neonazis wie im vergangenem Jahr auf dem Gründstück des Dürener NPD-Kreisvorsitzenden Ingo Haller in Inden-Pier in der Prof.-von-Capitaine-Str. zusammenrotten werden. Schleusungspunkte der Neonazis waren vor einem Jahr Bahnhöfe in Langerwehe (Kreis Düren) und Weisweiler(Kreis Aachen). Von dort wurden die Neofaschisten mit einem Shuttle-Service nach Pier gebracht.

Auch in diesem Jahr wollen wir diese Zusammenrottung nicht widerstandslos hinnehmen.
Wir rufen daher zu einer Demonstration in Inden-Pier auf.

Auftakt // um 16.30 Uhr // in Inden-Pier // Ecke Rurstr. / Piererstr.
Treffpunkt in Düren // 16.00 Uhr // Düren HBF // Gemeinsame Anfahrt // Empfohlen werden PKWs

Infos unter: www.antifa-dueren.org

25. Mai – Nazikundgebung Düsseldorf – Gegenaktionen

stoppen

Kein Platz für Nazis!

Für den 25. Mai 2008 mobilisiert die extrem rechte „Junge Landmannschaft Ostdeutschland“ (JLO, ehemals „Junge Landmannschaft Ostpreußen“) zu einem „Schlageter-Gedenken“ vor dem 39er Denkmal am Reeser Platz.

Anlass ist der 85. Todestag des in der extremen Rechten verehrten und zum Helden und Märtyrer hochstilisierten Freikorpskämpfers Albert Leo Schlageter. Dieser war am 26. Mai 1923 in Düsseldorf wegen Sabotage gegen die französischen Truppen (u.a. einem Sprengstoffanschlag auf die Bahnstrecke bei Düsseldorf-Kalkum) und wegen Spionage hingerichtet worden.

Als Redner vorgesehen sind neben Dirk Pott vom Bundesvorstand der JLO, die jährliche neonazistische Großaufmärsche in Dresden veranstaltet, zwei Düsseldorfer:

- der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der extrem rechten „Republikaner“, Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens aus Düsseldorf-Flingern.

- der dem Spektrum bzw. nahen Umfeld der Auschwitzleugner und den erst kürzlich verbotenen Vereinen „Collegium Humanum“ sowie „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocausts Verfolgten“ zuzurechnende Rechtsanwalt Hajo Herrmann aus Düsseldorf-Oberkassel.

Wir werden nicht tatenlos dabei zusehen, wenn die extreme Rechte einmal mehr die Geschichte umzuschreiben versucht und öffentlich ihren Opfermythos und Nationalismus propagiert. Wir rufen deshalb zu Protestaktionen auf.

Mittlerweile ruft das Bündnis „Keinen Platz für Nazis!“ zu einer Gegenkundgebung auf:

14:00, Reeser Platz, Düsseldorf

8. Mai Pulheim – AN-Kundgebung

Am 8. Mai wollen die so genannten “Autonomen Nationalisten” der “Aktionsgruppe Rheinland” eine Mahnwache unter dem Motto “Gegen antideutsche Hetze und Gewalt! Für nationalen Sozialismus – JETZT!” auf dem Pulheimer Marktplatz durchführen. Hintergrund Ihrer Provokation ist zweierlei:
Zum einen wollen Sie das Netzwerk Buntes Pulheim einschüchtern, das ursprünglich am selben Tag eine Informationsveranstaltung über die “Autonomen Nationalisten” geplant hatte. Zum anderen geht es Ihnen darum, an dem Tag, der symbolisch für die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und die Befreiung der Verfolgten des Naziregimes steht, ihre geschichtsrevisionistischen und offen nazistischen Parolen zu verbreiten.

This is what Democracy looks like
In dem Kontext dieser Naziprovokation betrachtet ist das Verhalten der polizeilichen Behörden ein Skandal, der in ostdeutschen Gegenden vielleicht Alltag sein mag, jedoch in NRW bisher eher zu den Ausnahmen polizeilicher Repressionsstrategie gehörte. Ebenso wie in Brühl, wo die Kampagne gegen “Autonome Nationalisten” startete, setzt der lokale Staatsschutz auf Einschüchterungsversuche, um antifaschistisches Engagement zu unterbinden.In Brühl fanden die Damen und Herren der Verteidigung von Recht und Moral noch einen willigen Provinzpolitiker, welcher bis heute noch Jagd auf vermeintlichen AntifaschistInnen macht.
So wurde inzwischen das Jugendzentrum in Brühl geschlossen, da dieses der Kampagne seine Räumlichkeiten angeboten hatte. Zudem wurde ein Mitarbeiter des Jugendzentrum fristlos entlassen, nachdem der Staatsschutz dem Brühler Bürgermeister mitgeteilt hatte, dass er sich bei der Demonstration in Brühl als Teilnehmer angeschlossen hatte. Der hauptamtliche Sozialarbeiter des Jugendzentrums ist zudem suspendiert worden. Der Staatsschutz der Polizei beweist mit seinem Vorgehen, welche Möglichkeiten innerhalb der sogenannten Demokratie bestehen, um widerspenstige Strukturen und Personen mundtot zu machen.

Time to Change the Climate
Das politische Klima in der BRD wird rauer. Nationalistische und rassistische Tendenzen werden tagtäglich stärker und die Polizei braucht sich keinesfalls mehr zu rechtfertigen, wenn sie, wie in Hamburg am Ersten Mai, mit gröbster Gewalt den Nazis die Straßen freiprügelt. Polizei und Geheimdienst versuchen bewusst auf eine Eskalation nicht nur bei großen Naziaumärschen sondern auch im politischen Alltag hinzuarbeiten. Währenddessen freuen sich die Nazis über die Schützenhilfe des bürgerlichen Staates und gehen mit immer weiter ausufernder Gewalt gegen linke, alternative und antifaschistisch gesinnte Menschen vor.
Dieser alltäglichen Gewalt und den Einschüchterungsversuchen von Nazis und Polizei werden wir am 8. Mai ein klares “Game over, Krauts!” entgegensetzten. Antifa lässt sich nicht verbieten, nicht in Hamburg, nicht in Pulheim und überhaupt nirgends!
Zu guter Letzt ein gut gemeinter Rat unsererseits an alle Nazis oder solche, die es noch werden wollen: Schießt Euch besser auf den Mond, es könnte heiß werden!

Zugtreffpunkt für Köln
17:45 Uhr | am Gleis 8/9 | Abfahrt ist 17:59

Gegendemonstration
18:15 Uhr | Bahnhof Pulheim

Die Nummer des Ermittlungsausschusses [EA] ist 0221/9327252
Infos unter http://infoportal.blogsport.de

Naziaufmarsch in Stolberg – Antifademo

Stolberg rocken!

Bundesweiten Aufmarsch der NPD in Stolberg verhindern!

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen wollen Neonazis in der Aachener Region marschieren. Die NPD und Worch mobilisieren bundesweit zu einem Aufmarsch am 26.4. nach Stolberg. Anlass reloaded: Eine tödliche Auseinandersetzung in Stolberg, die die extreme Rechte zu instrumentalisieren versucht. Um ihren Rassismus auf die Strasse zu tragen. Aus Trauer, versteht sich. Der Tote wird stilisiert: Zum ‚Märtyrer für die national(sozialistisch)e Sache’, zum ‚Soldat, im Kampf gefallen’. Um jährliche Großdemonstrationen durchführen zu können, um Stolberg zum ‚Wallfahrtsort’ für Neonazis aus ganz Europa zu machen. Auch geht es darum, neonazistische Strukturen vor Ort zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen NPD und ‚Kameradschaften’ auszubauen. Die Dimension des Ganzen zeigte sich beim letzten Aufmarsch, an dem sich 800 NeofaschistInnen verschiedener Spektren beteiligten. Dies war somit einer der größten Naziaufmärsche, der in diesem Jahr in Deutschland stattfand. Ihre Strategie: Der Kampf um die Strasse. Auch, weil’s mit dem um die Köpfe so ein paar Probleme gab.

Kommt nach Stolberg, mobilisiert, bringt FreundInnen mit, lasst Euch was einfallen, haltet Eure Nazis ‚zuhause’ (oder nutzt die Zeit in der wir sie ablenken), seid kreativ, unkontrollierbar und entschlossen.

Demonstration

Sa, den 26.4 um 9 Uhr
Kaiserplatz in Stolberg

Treffpunkt in Aachen

Sa, 26.4 um 8.15 Uhr ,HBF

Infotelefon am Samstag: 0173 1815645
Mehr unter: http://stolberg.blogsport.de

Wir wollen, dass am Abend des 26.4. die Nachrichtensender melden:
„Das totale Chaos. Die Nazis mussten ausgeflogen werden und seitdem weiß niemand mehr so genau wo eigentlich Worch geblieben ist“.

Veranstaltungen zum Euromayday Aachen


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Hamburg 1. Mai 2008

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Für den 1. Mai 2008 planen Nazis aus den Reihen der NPD und der sog. „Freien Nationalisten“ in Hamburg eine Demonstration unter dem Motto „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! – Gemeinsam gegen Globalisierung!“. Bislang wird auf einschlägigen Seiten im Internet für 12:00 Uhr zum U- und S-Bahnhof Barmbek, Ausgang Wiesendamm, mobilisiert.

„(…)Den bekennenden Nationalsozialisten als stärkstem Ausdruck der Deutschen Ideologie ist dort praktisch entgegenzutreten, wo sie auftreten.(…)“
BAD-WEATHER – Hamburger Antifagruppe anno 2004.

Diverse Linke Gruppen rufen zu Gegenaktivitäten auf. Mehr Infos demnächst…

Update:

Am 19.4. findet in Köln im Kulturbunker eine Infoveranstaltung mit einem Referenten der Antifa Hamburg zu den Gegenaktionen statt.

Kritik ist eine Waffe – Demo in Bochum

Es gibt viele Gründe gegen den Kapitalismus zu sein: Verhungernde Kinder in Afrika, die Zerstörung der Natur oder einfach jeden Morgen früh aufstehen zu müssen. Von dieser affektiven Ablehnung zu dem Verständnis der Funktion des Kapitalismus zu kommen, ist jedoch alles Andere als einfach. Ebenso ist an der Frage nach dem Zusammenhang von Kapitalismus und Konstrukten wie Volk, Nation und Staat schon manch kluger Kopf gescheitert. Das Problem ist jedoch, dass ohne diese Erkenntnis die gut gemeinte Kritik oft in ihr Gegenteil umschlägt und anstatt zu einer besseren Welt zum Erhalt des Kapitalismus oder noch schlimmer zu seiner negativen, barbarischen Aufhebung beiträgt.

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NPD-Mahnwache in Krefeld

Am 13.1.2008 wollen Nazis aus dem Spektrum der NPD Krefeld/Kleve in Krefeld eine Mahnwache abhalten. Grund dafür wird wohl sein, dass eben diesen, vor kurzem, der Eintritt zu einer Veranstaltung des Krefelder Bündnisses “Krefeld ohne Nazis”, durch engagierte Antifaschistinnen verwehrt wurde.

Als Redner werden Ingo Haller (NPD Düren) und Lars Spönlein (NPD Krefeld) angegeben. Die Mahnwache ist für 11.00, auf der Lindenstraße 147, angemeldet.

Zur Lindenstraße 147, die NPD Krefeld möchte hier, mit anderen NPD Verbänden und Kameradschaften der Region, ein “NPD-Parteibüro “Rheinland” ” eröffnen. Der Versteigerungstermin für das Objekt wurde vorerst auf den 25.Januar gelegt.

Für Gegenaktionen haltet ihr euch am besten ab 10.00 oder 10.30 in der Gegend auf, ein bisschen kreativer Widerstand lässt sich bis dahin sicherlich Koordinieren.

Demo Neuss – Gegen den Frauenabschiebeknast